The Monsters - Zupfiklatschi Tour 2004
Donnerstag, 21.10. Bern - Paris
Werden wir alt? Der Tourbus ist Komfort ohne Ende: 9 Plätze für 5 Leute, GPS (aka Lisi), CD player und Turbo-Diesel mit Stuttgarter Stern. Die Fahrt nach Paris hat ewig gedauert und war teuer, denn natürlich sind wir auf der Autobahn gecruist, was habt Ihr denn gedacht!
Spät, aber nicht zu spät in Paris angekommen. Der Club "La Java" liegt im 20ten Distrikt und ist eigentlich ein Salsa Club im Stil der 50er Jahre. Von aussen denkt man, man ist in Algerien, mit Wasserpfeifen rauchenden Jungs im grosszügig gestalteten Eingangsbereich mit Galerie.
Als Support spielten die "Four Slicks" und danach spielten wir ein nicht perfektes Konzert, was mit dem wieder einmal defekten Fuzz-Effekt und der P.A. zu tun hatte. Die bestand nämlich aus einer Discobeschallung ohne Subwoofer und dem Mischpult hinter (!!) dem Schlagzeug und zum Ärger dann noch mit einer Ampel-db-Messung: Rot = P.A. aus (fuck that).
Freitag, 22.10. Paris - Utrecht
Adieu Paris, hello belgischer Traffic-Jam. Tja, man sollte es eigentlich wissen, Brüssel und Antwerpen an einem Freitag Nachmittag sind schwer zu umfahren.
Haben es dann aber doch noch geschafft und sind im Db`s eingetroffen, wo wir dann nicht schlecht über den wirklich coolen Ort gestaunt haben. An diesem Abend haben wir auch das erste mal mit den "Double Agents" aus Australien zusammengespielt, und haben auch ihren Tourmanager, den Markus von den "Wilde 13" wieder einmal getroffen.
Der Gig war überraschend gut, mussten 3 Zugaben spielen und nach dem Konzert haben wir schon eine Vorahnung erhalten, dass wir wieder einmal viel zu wenig Merchandising dabei hatten. Der Abend ist dann feuchtfröhlich mit unseren Aussie Freunden an der Bar zu Ende gegangen, wo uns der holländische Rick Rubin mit der hölländischen Version des Jägermeister versorgte - cheers! Ach ja, Platzprobleme beim schlafen gibt's da nicht, konnten uns auf 2000 Quadratmetern ausbreiten.

Samstag, 23.10. Utrecht - Amsterdam
Endlich eine gute Tourstrecke von nur 40 Kilometern. Gab uns die Gelegenheit gemütlich bei Claudia daheim vorbeizuschauen und ihr Höllenmobil zu bestaunen.
Als wir uns unserem abendlichen Tatort näherten, glaubten wir erst, wir seien am falschen Ort. Zwischen Kanälen stand ein alter Schleusenturm, unser Ziel. Unten im Keller befindet sich der Club und zuoberst (25m) haben die eine kleine Wohnung eingerichtet, crazy! Die P.A. bestand aus zwei 60er Jahre Kompaktboxen und die Beleuchtung aus 3 Grossmutter-Lampen. Wer nun denkt, das tut der Party nicht gut, der irrt gewaltig! Die Wände schwitzen nicht nur, nein, sie trieften und die Leute drehten voll im roten, thank you.
Die Übernachtung an diesem Abend übrigens... Achtung: auf dem Campingplatz in einem "Bungalow" (Container!) wo es nur ein Problem gab, wir mussten um 10 Uhr auschecken... easy, sind ja auch schon um 06:30 Uhr ins Bett!
Sonntag, 24.10. Amsterdam - Groningen
Also dann um 10 Uhr raus und zum Turm, die Instrumente einladen... Aber Hallo! Da kommt ja der DJ gerade aus dem Club, und der Ryan ist noch am jammen. Ok, ab ins Redlight District und Frühstück incl. sightseeing Tour....
In Groningen angekommen, wieder gestaunt: die Venue diesmal ein altes römisch katholisches Spital mit 250 Bewohnern und Übernachtung in der ehemaligen Kappelle (Beat-Man schläft auf dem Altar, das ist ja wohl klar, Amen!). Nachdem wir uns von der super Küche verwöhnen liessen, fanden dann auch die Aussies endlich nach Groningen (was haben die wohl in Amsterdam gemacht???). Der Gig war laut und schnell gespielt, schliesslich waren ja auch unsere neuen Freunde der letzten Nacht da.
Montag, 25.10. Groningen - Hamburg
Goodbye Holland - Hello Germany. Venue: Hafenklang, direkt beim Hamburger Fischmarkt.
Support an diesem Abend "Motorama" aus Italien, zwei power-italo-girls, drums und guitar: anschauen! Der Gig war für einen Montag spitzenmässig besucht und wir hatten riesige Freude zu spielen. Nach dem Konzert ab zur "After Show Party" im Komet (jaja, nicht nur Madonna kann so was). Zu unserer Freude trafen wir da auf BBQ (super One Man Band) und den Drummer der brasilianischen "Thee Butchers Orchestra", der uns leider nicht mehr sagen konnte was er in Hamburg macht, denn es gab zu viel "Saurer". Für den Pumi gabs Laphroaig zum Nachschlag... Danke allen für die Fete, vor allem dem Jan und unserem Jan für die Arbeit hinter dem Tresen.

Dienstag, 26.10. Hamburg - Berlin
Zum glück gibt's kaltes Wasser beim duschen, denn das war nötig nach dieser Nacht! Konnten uns im Hotel Kogel wieder frischmachen, und durften Timo`s Hund bestaunen, als er uns den "Helsinki" Trick vorführte - Applaus!!
Berlin - Wienerstrasse - Wild At Hart: Sympatischer Club mit live Aufnahmen (ohne Bassdrum...). Diesen Abend wieder mit den "Double Agents", zuerst aber noch köstlich gegessen. Der Gig war die Hölle (im positiven Sinn): 240 Leute, 50 Grad und kein Sauerstoff auf der Bühne, die aber dank Dirk`s Rosen sehr nett ausgesehen hat. Riesenstimmung und der Beweis, dass wir definitiv zu wenig Merch dabei hatten. Als wir uns auf den Weg zum Hotel machten (natürlich mit Döner-break), teilten uns die Aussis mit, sie würden durchfeiern. Markus nahmen wir mit, denn der musste am morgen den Plattfuss an ihrem Tourbus (Bus Nummer 3 in 2 Wochen...) reparieren.
Mittwoch, 27.10. Berlin - Dresden
Hallo Falk, gut dass es dich gibt. Gig in der Scheune, ein absolut cooler Ort, vor allem wenn noch 200 Leute kommen um uns und "Tittenbonus" zu sehen. Zum Höhepunkt wurde dann noch ein Feuerwerk von einem Fan gezündet (müssen das wohl übernehmen... oder doch nicht, machen ja keinen Stadion-Rock, aber cool ausgesehen hat es schon). Nach der Show abfeiern mit Falk, Zombie und der Dresdener Musik-Mafia bis uns die Clubleitung freundlich aber bestimmt in unsere Betten verwiesen hat...
Donnerstag, 28.10. Dresden - Chemnitz
Am morgen Frühstück mit Falk im "Rammstein-Cafe", uäähhhhh, Ok, Internet war gratis.
Danach eine kurze Fahrt nach Karl-Marx-Stadt, wo wir natürlich zuerst zum namensgeber Denkmal pilgerten und ein paar Bandphotos geschossen haben.
Die Venue "Atomino", klein aber sehr fein, vor allem auch das Essen. Leider keine support Band, das Publikum musste warm gespielt werden, war dann bei den Zugaben auch bereit auf der Bühne einen kleinen Tanzkurs a-la Beat-Man zu machen: hat Spass gemacht.
Anweisungen fürs Hotel - Achtung - das Ding hat ja 5 Sterne! Dachten zuerst natürlich an einen Scherz, aber beim einchecken hat es sich dann als wahr erwiesen. Falko kam noch zum Interview mit und hat auch Jan`s Jacke (die er vor zwei Jahren da vergessen hat) mitgebracht. Dinge gibt's...
Freitag, 29.10. Chemnitz - München
Unüblich für eine Band: wir sind zwei Stunden zu früh in der "Monofaktur" wo immer noch der Pianist am üben ist, Ok, sightseeing... Soundcheck mit 50% Lautstärke, damit der Hausmischer nicht gleich an die Decke springt... hehe! Abendessen in einem Bierkeller (Haxen mog i), zurück in den total ausverkauften Club wo die "Amoks" vor den "Double Agents" spielten. Danach ein Monsters Gig der besten Art, auf einer Bühne die mitten im Raum steht und so nicht nur Janosh & Beat-Man direkt bei den Leuten waren, sondern auch Tibu & Jan mal in unmittelbarem Kontakt mit dem Publikum standen. Nach dem Konzert stürzten sich die Leute auf den Merch-Stand das es eine Freude war! Es kam wie es kommen musste: es war die letzte Show mit unseren neuen Aussie Freunden - Jägermeister war gratis, und der Rest geht niemanden etwas an.

Samstag, 30.10. München - Frankfurt
Es gibt Leute, die behaupten, sie hätten am Mittag, trotz Weisswurst, schwer angeschlagene Musiker in München gesehen...
Der O25 Club in Frankfurt ist prima, und trotz der frühen Showtime fanden sich dann doch 140 Leute die The Monsters sehen wollten (nicht schlecht für ein lastminute Gig). Obwohl die Band sehr sehr müde war (siehe München), wollten die Leute sogar noch Zugaben... merci, merci, merci! Danach das "Karaokemonsters" und schiefe Blicke der Frankfurter, welche sich das Tourleben wohl anders vorgestellt haben...
Sonntag, 31.10. Frankfurt - Speyer - Stuttgart
Speyer? Klar doch, ein Besuch bei den Dickau`s lassen wir uns nicht entgehen. Danke für Kaffe und Kuchen...!
Stuttgart, Landespavillion, Halloween, it`s good to be there. Beim Soundcheck gleich den Bassmonitor ins Nirvana geschickt, sorry. Robin und Anja hatten mal wieder alle Hände voll zu tun, die Veranstaltung war ausverkauft, und die "Masons" haben den Leuten gleich mächtig Feuer unter dem Arsch gemacht, was wir dann prima weiterbrennen liessen... nur so ein paar Holzköpfe mit ihrer scheiss agro Einstellung sollten doch lieber zurück in den Wald - wir sind eine Tanzkapelle!
An dieser Stelle möchten wir uns auch einmal bei Angie und Andy für die immer wieder tolle Übernachtungs- und Frühstückseinladung bedanken.
Grosses merci, merci geht auch an Mark Born Bad, The Four Slicks, Jeroen, Double Agents, Markus, Björn, Claudia, Ramses, Jan (Hamburg), Komet, BBQ, Lea, Uli (Berlin), Falk, Tittenbonus, Motorama, Jan (Chemnitz), Falko, Ayhan, Uli (FFM), Andy, Mark Slowboat, Family Dickau, Robin, Jens und allle die wir vergessen haben!
Allen, die wir mal wieder, oder auch das Erste mal getroffen haben, merci merci merci und bis hoffentlich recht bald in einem Club eures Vertrauens...
Ich möchte richtige Tourbilder
anschauen. Blöde Poster!
Mir hats so gut gefallen, ich lese grad noch den Bericht
aus Südamerika... hab eh nix gescheiteres zu tun!